Einar Stray Orchestra: Politricks Tour Teil 2

Rund zwei Wochen war ich nun mit der großartigen norwegischen Band Einar Stray Orchestra unterwegs. Die Tour ging durch ganz Deutschland und für einen Tag auch in die Schweiz. Los ging es einen Tag vor der Tour, um die Band am Münchener Flughafen abzuholen. Ich freute mich auf zwei Wochen englisch Sprechen und schöne Konzerte in ruhiger Atmosphäre. Mal was anders. Hier bekommt ihr nun einen Einblick in die Reise.

Soundtrack zu diesem Post

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Ankunft am Münchener Flughafen

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Der erste Stop war dann in Freiburg. Ein Restaurant an einem idyllischen See, in dem sich ein modernen Konzertsaal versteckte. Neben gutem Essen gab es auch einen perfekten Tourauftakt. So fühlte es sich zumindest Abends an, die Überraschung folgte erst am nächsten Tag.

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Trotz Sauwetter kurz Fotos machen

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WLAN im Bus für die Norweger

Das Einar Stray Orchestra in St. Gallen

In St. Gallen saß ich kurz im Bus um zu Telefonieren, als mich die Nachricht erreichte: Das Cello ist kaputt. Meine nicht so ganz ernst gemeinte Antwort „Kein Problem, wir haben doch Tape mit!“ sollte sich später noch als gar nicht so falsch beweisen. Zunächst lernte ich aber, dass ein Cello nicht zu ersetzen ist, besonders keins von 1835 und, dass man recht günstig eins leihen bzw. mieten kann. Zum Glück auch um 17:50 in St. Gallen, somit war das Konzert gerettet.

Was war passiert? Das weiß niemand. Auf jeden Fall ist irgend etwas gegen das Cello gekracht. Möglicherweise ein Case, wir wissen es nicht. Die große Sorge war nur: Wo bekommen wir am Samstag auf dem Weg nach Darmstadt ein Cello her?einar_stray_orchestra_14

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St. Gallen on fire

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Statt Stau

Auf dem Weg von St. Gallen nach Darmstadt gab es erstmal ein Ziel: Irgendwo ein gutes Cello herzubekommen. Natürlich war genau an diesem Woche die große Zusammenkunft aller europäischer Geigenbauer, weshalb die meisten nicht zu erreichen waren. Nach einer Stunde Telefonieren ging dann Ulrich Becker aus Konstanz ans Telefon, der erstmal nach dem Schaden fragte, und uns Hoffnung machte, dass Cello weiterspielen zu können. „Wir können in 30 Minuten bei Ihnen sein.“ – „Alles klar, bis gleich.“

Nachdem uns auf die Fotos auf der Webseite überzeugt hatten, dass dieser im positivsten Sinne nach „verrückter Professor“ aussehende Geigenbauer genau der richtige ist, ging es auch direkt dort hin. Wie sich herausstellte, war er nur nicht auf der Konferenz, weil seine Kinder krank geworden waren. Er konnte das Cello zwar auf Grund des knappen Zeitfensters von 2 Stunden nicht reparieren, aber er erklärte uns, warum kein großer Druck auf dem Bruch sei und wir es mit Vorsicht ruhig spielen können. Er kannte sogar den heimischen Geigenbauer aus Oslo. Danke Ulrich Becker!

In einen Stau sind wir dann trotzdem noch geraten.

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Ohne diesen Tabak sind die Norweger nur halb so gut

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Bedroomdisco in Darmstadt

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Schlaf nachholen in Nürnberg

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Der 17. Mai

An diesem Tag ging es nach Nürnberg, zu einer zweiten Bedroomdisco. Dabei handelt es sich um Konzerte an besondern Orten. In Darmstadt war dies eine Kirche, in Nürnberg ein stylischer Konferenzraum einer Werbeagentur. Doch an diesem Tag war alles anders. Der 17. Mai ist der norwegische Nationalfeiertag. Der beste Grund und auf dem Hinweg schon mal einen Sekt zu Naschen und volle Pulle Volksmusik zu hören.
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Radioauftritt in Dortmund

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Wenn eine Motorlampe 5 Mechaniker auf Trapp hält

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Früh aufstehen für ein Telefoninterview
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Zu Besuch bei Angst im Wald für eine Session

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Rostock

Ich mag das Meer und auch den M.A.U. Club, der direkt am Wasser in Rostock liegt. Vor einigen Monaten bin ich dort noch mit Heisskalt im Bus aufgewacht, heute mit dem Sprinter vorgefahren. Kochen können sie immer noch wie die Könige und gemütlich ist es da auch. Die Sonne hat aber getäuscht. Am Wasser sitzen war doch noch etwas kalt.

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Am Meer

Noch bei bewölktem Himmel von Rostock nach Hamburg aufgebrochen, kamen wir nach 30 Minuten in Wismar an und fuhren auf die Insel Poel um dort die Füße ins Wasser zu halten. Arschkalt, aber trotzdem schön. Zugegebenermaßen trauten sich nur die Damen komplett rein, aber ich konnte ja auch gar nicht wegen der Kamera. *hust*. Danach ging es dann nach Hamburg, zum letzten Konzert der Tour mit dem Einar Stray Orchestra.

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Tusen Takk Ofelia, Lars, Stian, Simen, Maya, Anne og Einar.

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