Ein langes Oslo-Wochenende in Fotos

oslo_2015_11Es war endlich Zeit einfach mal wegzufahren, ohne Auftrag und ohne Stress! Da Norwegen ein wunderschönes Land ist und ich schon viel zu lange nicht mehr da war, ging es nach Oslo. Mit Anne zusammen ging es nach Kiel und von dort mit der Fähre nach Oslo. Einen richtigen Plan gab es gar nicht, nur ein Hotel was uns in Oslo erwartete.

Das Publikum auf dem Schiff entsprach ungefähr unserer Altersgruppe+30, aber egal! Auf dem Deck war es super entspannt, nur etwas windig und kalt. Mit viel zu teurem Dosenbier war das gut auszuhalten. Mit im Gepäck war eine neue Kamera, aber da komme ich später noch zu. Die konnte auf jeden Fall in aller Ruhe ausprobiert werden. Die Dämmerung auf der ruhigen See ist wirklich der Hammer. Während sich die meisten Fahrgäste auf der seltsamen Promenade im inneren des Schiffs aufhalten, hat man tatsächlich seine Ruhe, während man mit stolzen 40 km/h über die See schippert. Wackelig war es auch (noch) nicht, das sollte sich im Laufe der Nacht ändern.

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Vapiano Kiel – Direkt am Norwegen Kai

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Die besagte Promenade im Herzen der Colorline
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Norwegen Kai in Kiel

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Der Hunger und die mangelnde Vorbereitung zwang uns dann auch ins innere des Schiffs: 50 Euro wollten in 2 Pizzen und 2 Bier investiert werden. Stolzer Preis und ein kleiner Vorbote für die nächsten Tage. Apropos teuer: Die Internetsucht führte dazu, die Roaming-Preise zu beäugen: 50kb kosten 99 Cent und 1 Stunde WLAN für ein Gerät knapp 6 Euro. Im Nachhinein war das aber eigentlich ein Geschenk: Man war wirklich unerreichbar!

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Guten Morgen Norwegen
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So viele kleine Inseln!
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Hallo Oslo!

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In Oslo angekommen ging es vom Hafen zu Fuß zum Hotel. Norwegen -> Schnee -> Die ganzen Straßen voller Kieselsteine + Rollkoffer = Riesen großer Mist.

Das Radisson Blu Scandinavia Hotel ist ein schickes Hotel, direkt am Schlosspark, mitten in der Stadt. Leider landeten wir nur im 6. Stock. Den Ausblick aus dem 22. Stock genossen wir erst am letzten Tag.

Mit tierischem Hunger ging es nach einer kurzen Pause direkt wieder los, denn das Tausend-Euro-Frühstück auf dem Schiff hatten wir uns gespart. Wir fanden es in der „Grünerløkka Bakeri“. (Danke Foursquare). Auf dem Weg fielen mit zig Elektroautos auf. Beim ersten Tesla machte ich noch große Augen, nach dem 20. in einer Stunde hatte ich mich schon dran gewöhnt. Aber kein Wunder: In Norwegen gibt es kostenlosen Strom für Elektroautos an öffentlichen Parkplätzen und viele weitere Vorteile.

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Der Fritzclub in Norwegen. (Ein Witz für Berliner)

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Die für deutsche Verhältnisse doch sehr hohen Preise werden übrigens fast ausschließlich mit Karte gezahlt. Während man hier noch manchmal genervt angeschaut wird, während man 10 Euro an einem super langsamen Kartengerät zahlt, werden in Oslo Kleinstbeträge mit Karte gezahlt und das in wenigen Sekunden. #nachholbedarf

Im Anschluss ging es zur Oper. Was ein beeindruckender Bau. Direkt am Wasser gebaut kann man der Oper auch aufs Dach steigen, das schräg bis zum Boden geht. Der helle Bau reflektiert die Sonne übrigens ganz hervorragend, mindestens so gut wie ich meine Sonnenbrille vergessen kann.

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So viel zum Thema Reflexion.
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Meins! Meins! Meins!

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Nach einer Runde ruhe ging es zum Illegal Burger, ebenfalls eine Foursquare-Empfehlung für Oslo. Super Essen aber auch super viel los. Um uns herum tobte das „BY:LARM“ Festival, ein Musikfestival ähnlich dem Reeperbahnfestival. Wir verzichten auf Konzerte zu Gunsten von Bier in einer Kneipe und trafen uns mit den lieben Menschen des Einar Stray Orchestra.

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Am nächsten Tag ging es nach dem Klischee-Besuch des Schrei-Gemäldes und einem dazu passenden Tokio-Hotel-Ohrwurm zu einer Ski-Sprungschanze. Ich als bekennender Sport-Fan musste unbedingt in das Ski-Museum um mir alte Skier anzugucken. Nicht.
ABER: Man konnte auf die Schanze rauf und Oslo somit von oben betrachten. Das Ganze war auch etwas außerhalb Oslos, so dass wir ein wenig Natur sehen konnten. Abgefahrener Ausblick, auch wenn es leider etwas bewölkt war.

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Der Blick vom Schlosspark in die Stadt

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Der Hafen in Oslo.
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Ein teueres Bier in der Sky Lounge. 13 Euro!
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Subway. Aus Kostengründen. Trotzdem 11 Euro pro Sub.

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Die Rückfahrt war weniger entspannt als die Hinfahrt. Es geht direkt los mit Schaukeln, da zuerst das „offene Meer“ überquert werden muss, bevor man näher am Festland vorbei fährt.

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Fuji X100T: Seit Oslo genau mein Ding!

Schon länger störte mich immer mal wieder die Größe der Canon 5D. Wenn man konkret damit arbeitet, also z.B. während des Konzertes, ist es nicht so wild, aber fürs Rausgehen ist es manchmal einfach zu viel Gewicht.

Nachdem ich die Sony A7S hatte und sie einfach nicht mein Ding war (Ja, ich weiß, dass die großartige ISO-Werte hat und so) fand ich nach einer Facebook-Unterhaltung die Fuji X100T. Fuji war bisher irgendwie nicht so auf der Liste der interessanten Kamerahersteller. Warum auch immer. Dank Amazon kam die X100T vor dem Urlaub an und wurde gleich nach Oslo mitgeschleppt. Alle Fotos in diesem Post wurden mit der Kamera gemacht und ich bin sehr glücklich damit. Sie ist leicht, hat eine schöne Brennweite (35mm wären es auf Vollformat), lässt sich nach einiger Zeit gut bedienen, ist modern ausgestattet (WLAN, digitaler Sucher etc.) und macht irgendwie einfach Spaß. Nur mit der Akkulaufzeit ist es nach der Canon 5D wie mit einem Trabbi für einen Porsche-Fahrer.

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